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Was uns bewegt
und motiviert

Unsere ProfessorInnen und Lehrenden berichten, was es heißt Soziologie zu lehren und was es so besonders macht.
   

Prof. Simone Scherger

Prof. Dr. Simone Scherger

Was können Studierende Ihrer Meinung nach von einem Soziologiestudium erwarten?

Die Studierenden werden lernen, was Gesellschaft, menschliche Beziehungen und soziale Ungleichheiten ausmacht, wie diese sich verändern und wie (also mit welchen Methoden) man sie erforscht. Und sie werden eine Vielzahl kleiner und großer, manchmal überraschender und manchmal banaler Einsichten bekommen in die Gesellschaft, in der sie leben – aber auch in andere Gesellschaften. Auf dieser Grundlage erlangen die Studierenden zudem die Befähigung, gesellschaftliche Verhältnisse und scheinbar selbstverständliche Gewissheiten zu reflektieren und zu kritisieren.

Sie wollen mehr über Frau Prof. Scherger erfahren?

Werfen Sie gerne einen Blick in ihr persönliches Profil.

Übrigens

Im Wintersemester 2018/2019 lehrt Frau Prof. Scherger die Soziologie der Sozialpolitik. Weitere Veranstaltungen finden Sie auch im Lehrveranstaltungsprogramm.

Dr. Sabine Ritter

Wissenswertes

In welchem Bereich des Faches Soziologie lehren Sie?

Jedes Wintersemester freue ich mich, die neuen Studierenden durch die "Techniken wissenschaftlichen Arbeitens" und beim "Soziologischen Denken" zu begleiten. Außerdem treffen Sie mich in verschiedenen Seminaren zu qualitativen Methoden oder im Begleitseminar zur Bachelorarbeit - und hier und da in Lehrveranstaltungen zu geschlechtersoziologischen Themen.

Was können Studierende Ihrer Meinung von einem Soziologiestudium erwarten und was sollten sie dafür mitbringen?

Was ich persönlich an der Soziologie liebe, möchte ich - von Anfang an! - auch den Studierenden vermitteln: Sie bietet Ihnen als zukünftigen Beobachter*innen der Gesellschaft eine immense Vielfalt an Sichtweisen und Werkzeugen, die ein und denselben Sachverhalt ganz unterschiedlich erscheinen lassen können. Wer soziologisch zu sehen, zu denken, zu beschreiben und zu erklären lernt, gewinnt einen oft überraschenden, nicht immer beruhigenden, aber stets interessanten Blick auf das, was uns alltäglich und selbstverständlich erscheint. Und die Kompetenzen dafür erarbeiten Sie sich bei uns, wenn Sie ein paar grundlegende Fähigkeiten und Eigenschaften mitbringen: Sie sollten (auch komplexe) Texte lesen und (nachvollziehbare) Texte schreiben können sowie den Mathematikstoff der Mittelstufe leidlich beherrschen. Vor allem aber sollten Sie die Bereitschaft mitbringen, sich verunsichern zu lassen!

Sie wollen mehr über Frau Dr. Ritter erfahren?

Hier finden Sie ihr ausführliches Profil.

Übrigens:

Frau Dr. Ritter ist Lektorin im Fach Soziologie setzt sich aber auch als Studiendekanin des Fachbereiches 08 für die Qualität in der Lehre und gute Studienbedingungen ein.

Prof. Uwe Schimank

Prof. Dr. Uwe Schimank

In welchem Bereich lehren Sie?

Ich bin Professor für Soziologische Theorie und Sie können mich in den Modulen der Sozial- und Gesellschaftstheorie sowie im Modul Soziologisches Denken kennenlernen.

Wofür möchten Sie Soziologiestudierende besonders begeistern?

Ich persönlich, als Vertreter der Soziologischen Theorie, möchte Soziologie-Studierende vor allem auch dafür begeistern:

Abstrakte theoretische Konzepte und Perspektiven daraufhin auszuprobieren, wie sie dabei helfen können, erhellendere Lesarten von auf den ersten Blick sonnenklar erscheinenden empirischen Daten zu liefern und auch schwierige theoretische Texte sorgfältig und gegebenenfalls mehrmals zu lesen, um den in ihnen eingelagerten Erkenntnisschatz zu heben.

Sie wollen mehr über Herrn Prof. Schimank erfahren?

Hier geht es zu den Informationsseiten seines Forschungsgebietes.
Es lohnt sich auch ins Videointerview mit Prof. Schimank reinzuschauen.

Prof. Michael Windzio

Wissenswertes

In welchem Bereich des Faches Soziologie lehren Sie?

Ich lehre im Bachelorstudiengang Soziologie die Themen Migrationssoziologie, sowie Stadt- und Regionalsoziologie. Ergab sich die Gelegenheit, im General Studies Bereich zu lehren, bot ich Kurse an zu „Konstruktivismus“, „Religion und Gesellschaft“, „Social Network Analysis: Segregation of Social Relationships“ und „Immigrant integration between social structure and individual action.“

Im Masterstudiengang Soziologie und Sozialforschung lehre ich in den Feldern Migration und Stadtentwicklung, Netzwerkforschung und quantitative Forschungsmethoden.

Warum ist es Ihrer Meinung nach wichtig, junge Menschen zu Soziologinnen und Soziologen auszubilden?

Wir sind alle Teil der Gesellschaft und beziehen mindestens implizit, häufig aber auch sehr explizit Stellung zu gesellschaftlichen Fragen. Eine gute Ausbildung sollte Studierende in die Lage versetzen, Aussagen über Gesellschaft kritisch auf deren theoretische Schlüssigkeit zu prüfen sowie die empirische Fundierung zu hinterfragen. Man lernt also, systematisch zu prüfen, ob Aussagen über Gesellschaft eventuell unlogisch oder widersprüchlich sind, und zu unterscheiden, ob Aussagen normativ (man wünscht sich einen bestimmten Zustand der Gesellschaft herbei), deskriptiv (man behauptet, ein Sachverhalt weise bestimmte Merkmale auf) oder erklärend sind (ein Sachverhalt lässt sich auf bestimmte Ursachen zurückführen).

Weil die meisten von uns normativ und politisch zur Gesellschaft Stellung beziehen, bedeutet „kritisch“ insbesondere auch, die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Erkenntnisfähigkeit zu hinterfragen. Ist die von mir verwendete Theorie schlüssig und dem Gegenstand angemessen? Kann man mit den Daten und Methoden den Sachverhalt angemessen untersuchen? Betrachte ich den Sachverhalt möglicherweise einseitig aufgrund meiner eigenen normativen und politischen Präferenzen?

Kritikfähigkeit bezüglich gesellschaftlicher Themen und insbesondere bezüglich der eigenen Erkenntnisprozesse benötigt unsere Gesellschaft heute vielleicht dringender denn je.

Dr. Miriam Reußner

Dr. Miriam Reußner

In welchem Bereich lehren Sie?

Ich leite Übungen zu der Vorlesung Statistik I im Sommersemester und Übungen zur Vorlesung Statistik II im Wintersemester. Zusätzlich dazu leite ich den praktisch angelegten Teil des Kurses Quantitative Methoden für die Masterstudierenden. In einzelnen Semestern ergibt sich darüber hinaus die Möglichkeit, weitere Kurse zur Statistik anzubieten.

Wofür ist eine so umfangreiche Statistikausbildung hilfreich?

Im Rahmen der Statistikausbildung wird behandelt, wie bestimmte theoretische Fragestellungen mithilfe quantitativer Methoden erforscht werden können. Wir üben dabei ein, wie Daten ausgewertet werden können und auch, inwiefern bestimmte Auswertungsansätze problematisch sein können. Das soll den Studierenden Sicherheit bei späteren eigenen Forschungen im Rahmen des Studiums und auch innerhalb des Berufs geben.

Lydia Welbers, M.A.

Lydia Welbers, M.A.

In welchen Veranstaltungen lehren Sie?

Sie könnten mich sowohl in einer Übung zur Sozialstrukturanalyse als auch im Einführungsmodul zum soziologischen Denken kennenlernen. Manchmal biete ich auch Seminare im General-Studies-Bereich an, dann gerne im Bereich der qualitativen Sozialforschung.

Welche Eigenschaften sollten zukünftige Soziologinnen und Soziologen mitbringen?

Ich möchte hierzu Peter L. Berger aus seiner Einladung zur Soziologie zitieren. Er beschreibt den typischen Soziologen oder die Soziologin als eine Person, die an den Gesprächen hinter verschlossenen Türen interessiert ist. Ich mag dieses Bild, weil es auf die Neugier verweist, menschliche Interaktionen verstehen zu wollen. Außerdem führt es einem charmant vor Augen, dass Soziologinnen und Soziologen meist an Verborgenem besonders interessiert sind. Eine wichtige Eigenschaft zukünftiger Soziologinnen und Soziologen ist meiner Meinung nach, (zunächst) am Beobachten interessiert zu sein. So kommt zum einen die Verschiedenartigkeit im menschlichen Zusammenleben in den Blick und zum anderen schützt man sich vor vorschnellem Aktionismus.

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Übrigens:

Frau Welbers ist auch aktiv im Frauenbeauftragtenkollektiv des Fachbereich 08 der Universität Bremen.

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