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Bewerbung

Was gehört zur Bewerbung?

Generell gilt für die Bewerbung: Bewerbungsfrist ist jedes Jahr der 15. Februar für das gesamte kommende akademische Hochschuljahr. Beispielsweise bewirbt man sich bis zum 15.02.2018, um im Zeitraum Oktober 2018 – September 2019 ins Ausland zu gehen.

Alle Unterlagen müssen sowohl bei Mobility Online hochgeladen werden (dem Online Bewerbertool des Erasmus+ Programms) als auch ausgedruckt an die Erasmus-Beauftragte zugestellt werden (ERASMUS-Postfach im Unicom Haus 9, Etage 1).

Die Bewerbung muss enthalten:

  • Unterschriebenes Formular von Mobility Online
  • Motivationsschreiben (auf Englisch)
  • Transcript of Records (zum Download bei PABO) + ggf. selbst erstellte Kursübersicht (wenn bei PABO bislang nur wenig Kurse verzeichnet sind)
  • Sprachnachweis
  • Lebenslauf

Hinweise zum aktuellen Bewerbungsverfahren und eine Anleitung für die Online Anmeldung finden Sie auf der Homepage des International Office.

Falls Sie die Frist verpasst haben: Es besteht die Möglichkeit der Spätbewerbung, sofern an Ihrer Wunschuniversität noch freie Plätze verfügbar sind. Im Bereich Kooperationen finden Sie bei den Downloads eine Liste mit den aktuellen Restplätzen des Instituts für Soziologie. Bei der Erasmusbeauftragten können Sie sich erkundigen, wann die Deadline für eine Spätbewerbung für Ihre Wunschuniversität ist. Vom International Office erhalten Sie den Link für die Spätbewerber-Datenbank. Der weitere Ablauf deckt sich mit einer „normalen“ ERASMUS+ Bewerbung.

Das Motivationsschreiben

Zum Inhalt: Das Motivationsschreiben liest die Erasmusbeauftragte der Soziologie an der Universität Bremen. Aus diesem soll hervorgehen, wieso Sie die Partneruniversität gewählt haben. Sie können allgemeine Gründe wie den Erwerb einer weiteren Fremdsprache anführen, z.B. dass Sie in Spanien studieren möchten, um Ihre Spanischkenntnisse zu vertiefen. Sie können (und sollten) aber auch ganz spezifisch angeben, dass die Partneruniversität aufgrund bestimmter Studienschwerpunkte und Kurse zu Ihrem Studienprofil passt. Je expliziter Sie darlegen können, dass eine bestimmte Partneruniversität eine Bereicherung für Ihr Studium darstellt, desto höher sind Ihre Chancen, an genau diese Partneruniversität zu kommen.

Zur Form: Das Motivationsschreiben muss auf Englisch verfasst werden (auch wenn Sie in das nicht-englischsprachige Ausland gehen).

Der Sprachnachweis

Die meisten Universitäten fordern Englischkenntnisse auf B2-Niveau des europäischen Referenzrahmens. Einige Universitäten fordern Kenntnisse der Landessprache auf B1 oder B2-Niveau. Welches Sprachniveau gefordert ist, ist in den Steckbriefen zu jeder Partneruniversität auf der Homepage des Internationalen Büros des Fachbereichs 08 angegeben. 

Ein Nachweis des B2-Niveaus ist über das Abiturzeugnis möglich und meist der einfachste Weg. Es muss im Zeugnis jedoch explizit (!) erwähnt sein, dass das B2-Niveau bescheinigt wird (meist in einer Fußnote vermerkt). Liegt dieser Vermerk nicht vor, kann bei der Schule eine Bescheinigung über das B2-Niveau nachträglich eingeholt werden.

Alternativ kann das Sprachniveau natürlich über Sprachzertifikate (z.B. Englisch: IELTS, TOEFL, CAE, CPE, Französisch: DELF, Spanisch: DELE) nachgewiesen werden. So wird beispielsweise der TOEFL-Test vom Fremdsprachenzentrum angeboten (weitere Infos finden Sie hier). Achten Sie auf die zeitlich begrenzte Gültigkeit solcher Sprachzertifikate. Und: Geben Sie nicht unnötig Geld aus. Schauen Sie beim Fremdsprachenzentrum, ob Sie dort kostengünstig einen Sprachtest oder eine Einstufung erhalten.

Zu guter Letzt besteht die Möglichkeit, das Sprachniveau über einen kürzlich abgelegten Sprachkurs nachzuweisen. In der Regel gilt: Dieser darf nicht länger als zwei Jahre her sein.

Falls dies alles nicht auf Sie zutrifft: Sprechen Sie Ihre Erasmusbeauftragte an, ob Sie über Auslandsaufenthalte etc. den entsprechenden Nachweis erbringen können. Es gilt letztlich darum zu prüfen, ob Sie die erforderlichen Prüfungsleistungen im Ausland sprachlich bewältigen können (was in Ihrem Interesse ist).

Zum Schluss: Für den Fall, dass Sie bei der Bewerbung noch nicht über das geforderte Sprachniveau verfügen, dieses aber bis zum Auslandsaufenthalt erreichen wollen (diese Möglichkeit besteht nämlich auch): Fragen Sie bei Ihrer Erasmusbeauftragten nach, wie hier die aktuelle Regelung in Bezug auf die Bewerbungschancen aussieht.

Die Auswahl der Studierenden

Grundvoraussetzung, um als Erasmus-Studierende ausgewählt zu werden, sind natürlich vollständige Bewerbungsunterlagen (s. oben) und dass Sie die Teilnahmebedingungen erfüllen (s. Erasmus+: Teilnahmebedingungen).

Davon ausgehend, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, gibt es jedes Jahr zwei Szenarien:

Es gibt mehr Studienplätze als Bewerbungen. In diesem günstigen Falle erhalten alle Studierenden ihre Erstwahl.

Es gibt weniger Studienplätze als Bewerbungen. In diesem ungünstigen Falle können nicht alle Studierenden ihre Erstwahl erhalten. Hier fällt dann besonders das Motivationsschreiben ins Gewicht, mit dem Sie die Passgenauigkeit von Partneruniversität und Studienprofil darlegen. In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, wenn ein vollständiges Transcript of Records vorliegt, sodass die bisher belegten Kurse ersichtlich sind.

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